Bauernhöfe zwischen Waldwildnis, Almen und Bergen
Die Nationalparkregion Kalkalpen zeigt Oberösterreich von seiner ursprünglichen Seite. Zwischen Steyrtal, Ennstal, Kremstal und der Pyhrn-Priel-Region liegen Bauernhöfe inmitten von Bergen, Wäldern und einer über Generationen gewachsenen Kulturlandschaft. Hier lässt sich das Leben am Bauernhof kennenlernen und mit Wandern, Radfahren, Naturerlebnissen oder einfach einer ruhigen Auszeit verbinden.
Ein besonderer Naturraum liegt mitten in der Region: Der Nationalpark Kalkalpen umfasst 20.850 Hektar, davon sind 81 Prozent Wald. Teile seiner alten Buchenwälder gehören seit 2017 zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Zwischen Almen, Wäldern und schroffen Gipfeln
Schmale Schluchten, klare Bäche, bewaldete Berghänge und die Kalkgipfel des Toten Gebirges prägen die Landschaft. Dazwischen liegen Almen, auf denen Rinder, Schafe und Ziegen den Sommer verbringen. Bei einer Wanderung gehört deshalb für viele auch eine Einkehr dazu – mit einer Jause, Bauernbrot oder Käse aus der Region.
Gerade diese Verbindung aus bäuerlicher Kulturlandschaft und wilder Natur macht die Nationalparkregion besonders abwechslungsreich: Am Vormittag am Hof sein, danach auf die Alm wandern oder einen ruhigen Platz am Wasser suchen.
Den Nationalpark Kalkalpen entdecken Waldwildnis, die selten geworden ist
Im Nationalpark Kalkalpen darf sich Natur auf großen Flächen weitgehend ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Auf rund 209 Quadratkilometern schützt der Nationalpark die größte Waldwildnis Österreichs. Mehr als 800 Quellen entspringen hier, alte Buchenwälder bieten Lebensraum für seltene Tiere, Pflanzen und Pilze.
Wer genauer hinschauen möchte, kann den Nationalpark auf Wander- und Themenwegen entdecken oder an einer geführten Tour mit Nationalpark-Rangerinnen und -Rangern teilnehmen. Mit etwas Glück lassen sich dabei Spuren von Wildtieren entdecken oder seltene Pflanzen und Insekten beobachten.
Die alten Buchenwälder des Nationalparks sind seit 2017 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes.
Aktiv unterwegs Wandern, Radfahren und die Berge erleben
Vom gemütlichen Spaziergang bis zur Bergtour bietet die Region viele Möglichkeiten, draußen unterwegs zu sein. Wanderwege führen durch Täler, über Almen und hinauf zu Aussichtspunkten und Gipfeln. Familien finden ebenso passende Wege wie Gäste, die längere Bergtouren suchen.
Auch mit dem Fahrrad lässt sich die Region entdecken – etwa entlang der Steyr und Enns oder auf Mountainbike-Routen in den Bergen. Wer Abkühlung sucht, findet sie beispielsweise am Gleinkersee. Schluchten wie die Dr.-Vogelgesang-Klamm zeigen eine ganz andere Seite der Berglandschaft.
Im Winter prägen Skifahren, Langlaufen, Schneeschuhwandern, Winterwandern und Skitouren das Angebot in der Region.
Brauchtum & Kultur Traditionen, die zur Region gehören
Das Leben in den Tälern der Kalkalpen wurde über Jahrhunderte von Landwirtschaft, Waldarbeit und Handwerk geprägt. Viele dieser Traditionen sind bis heute sichtbar. Dazu gehören Almabtriebe, Erntedankfeste, Maibaumaufstellen und regionale Feste ebenso wie altes Handwerk.
In Trattenbach hat etwa die Herstellung des Taschenfeitels Tradition. Museen wie das Alpineum Hinterstoder erzählen von der Arbeit der Holzknechte, vom Leben der Bergbauern und von der Entwicklung des Tourismus. Auch die historische Stadt Steyr lässt sich gut mit einem Urlaub in der Region verbinden.
Im Advent sorgen kleinere Märkte und traditionelle Veranstaltungen in den Orten für eine ganz andere Stimmung als während der Sommermonate.
Genuss aus der Region Was auf Bauernhöfen und Almen auf den Tisch kommt
Auch kulinarisch ist die Landwirtschaft in der Region spürbar. Je nach Hof und Jahreszeit kommen eigene oder regionale Produkte auf den Frühstückstisch – etwa Milchprodukte, Eier, Gemüse, Marmeladen oder Fleisch.
Zu den traditionellen Gerichten und Mehlspeisen der Region zählen Topfenstrudel, Kaiserschmarren und Brettljause. Auch der Schlierbacher Käse ist eng mit der Region verbunden.
Welche Hofprodukte oder Verpflegungsangebote es gibt, unterscheidet sich von Betrieb zu Betrieb. Einen genauen Überblick bietet deshalb die jeweilige Hofseite.
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FAQs
Wo ist die Nationalparkregion Kalkalpen und wie sieht es dort aus?
Die Nationalparkregion Kalkalpen umfasst das südliche Bergland in Oberösterreich mit den hohen Bergen des Toten Gebirges und des Sengsengebirges (die Tourismusregion ist auch als Pyhrn-Priel-Region bekannt), den Nationalpark Kalkalpen mit seinen unberührten Wäldern, Bergen und Flüssen sowie das Alpenvorland rund um Kirchdorf an der Krems, Schlierbach, Kremsmünster und Bad Hall.
Warum ist die Nationalparkregion Kalkalpen ideal für einen Bauernhofurlaub?
Echte, familiengeführte Bauernhöfe in beeindruckender Berglandschaft und viele Freizeitaktivitäten – das zeichnet einen Urlaub am Bauernhof in der Nationalparkregion Kalkalpen und Pyhrn-Priel-Region aus.
Was kann ich in einem Bauernhofurlaub in der Nationalparkregion Kalkalpen machen?
Die Bauernhöfe in der Nationalparkregion Kalkalpen werden von Familien bewirtschaftet und haben meist Tiere wie Kühe, Schafe oder Ziegen. Wenn du möchtest, kannst du auf dem Bauernhof mithelfen. Typische Hofarbeiten sind Tiere versorgen, Stall ausmisten oder das Heu auf den Bergwiesen einbringen. Die Bauernhöfe sind umgeben von Bergen und Wäldern. Beliebte Freizeitaktivitäten sind Wandern, Bergsteigen, Skifahren oder Radfahren.
Für wen ist ein Bauernhofurlaub in der Nationalparkregion Kalkalpen geeignet?
Für Familien mit Kindern, da viele Bauernhöfe sehr kinderfreundlich sind und die perfekte Ausstattung für Familien bieten (Familienzimmer, Ferienwohnungen, Spielplätze, Spielmöglichkeiten im Haus). Für Aktivurlauber, da die Bauernhöfe meist direkt an Wanderwegen, Radstrecken oder am Berg liegen. Für Ruhesuchende und Paare, die eine Auszeit in der Natur machen möchten.
Sind die Bauernhöfe in der Nationalparkregion Kalkalpen kinderfreundlich?
Ja. Viele Bauernhöfe in der Nationalparkregion Kalkalpen sind auf Familien mit Kindern spezialisiert. Dort gibt es viele verschiedene Tiere, Spielplätze, Indoor-Spielmöglichkeiten bei Regenwetter und kinderfreundliche Zimmer und Ferienwohnungen. Deine Gastgeber zeigen ihren Bauernhof besonders gerne den Kindern und bieten oft ein besonderes Programm für Kinder an (z.B. Traktorfahrten, Lagerfeuer).
Welche Tiere gibt es auf einem Bauernhof?
In der Nationalparkregion Kalkalpen haben viele Bauernhöfe Kühe, Ziegen, Schafe und Hühner. Jeder Bauernhof ist anders! Meistens gibt es verschiedene Tiere, auch kleinere Streicheltiere wie Katzen oder Hasen.
Gibt es Badeseen in der Nationalparkregion Kalkalpen?
Ja. Naturbadeseen wie der Gleinkersee, Schafferteich und Elisabethsee liegen in malerischer Bergkulisse. Der Eintritt in die Freibäder in der Pyhrn-Priel-Region ist mit der Gästekarte sogar kostenlos. Einige Bauernhöfe haben außerdem einen Pool oder Naturbadeteich im Garten.
Was kann ich in der Nationalparkregion Kalkalpen im Winter machen?
Beliebte Aktivitäten im Winter sind Skifahren in den Skigebieten Hinterstoder Höss und Wurzeralm oder auf kleineren Skiliften in der Region. Schneeschuhwanderungen, Skitouren und Langlaufen sind ebenfalls beliebt. Kinder können rund um den Bauernhof Schneemann bauen, Schlittenfahren oder Rodeln.
Gibt es eine Sauna auf dem Bauernhof?
Ja. Viele Bauernhöfe bieten eine Sauna. Eine Auswahl an Höfen mit Sauna findest du hier. Du kannst in der Unterkunftssuche auch nach Sauna filtern (links unter Ausstattung). Da die Bauernhöfe nur wenige Gäste beherbergen, kannst du in der Sauna in Ruhe entspannen. Ideal für einen Paarurlaub.
Sind die Bauernhöfe in der Nationalparkregion Kalkalpen ohne Auto erreichbar?
Ja. Manche Bauernhöfe sind mit dem Bus erreichbar. Mit der Gästekarte sind die Busse teilweise sogar kostenlos (z.B. in der Pyhrn-Priel-Region). Bitte informiere dich vorher gut, wo sich der Bauernhof genau befindet (manchmal geht es bergauf, wenn man von der Bushaltestelle zum Hof zu Fuß geht).
Du hast noch Fragen? Kontaktiere uns!
Landesverband Urlaub am Bauernhof Oberösterreich